Wie baut man einen Laubbaum

 

Laubbaumbau:

Was wird benötigt:

  • grüner Blumenbindedraht (0,65mm), gibst im Baumarkt für ca. 1,10 EUR
  • eine Zange
  • Moltofil
  • Holzleim
  • Vogelsand
  • ein Kurzhaarpinsel (ca. Größe 6)
  • Abtönfarben (weiß, braun, schwarz, gelb, grün)
  • Belaubungsmaterial (Heki flor oder Heki Blätterflor) 

Erste Schritte:

Zuerst werden vom Blumenbindedraht 16 mal 20 bis 25 cm lange Stücke abgeschnitten. Dann werden immer zwei Drähte ca. 2 cm lang zusammengedreht, darauf achten, dass am Anfang ca. 2 cm nicht gewickelt sind, das sind ja bereits die ersten äußersten Äste. Der Baum entsteht von den  Ästen zum Stamm. Am besten mit der Zange halten und mit der anderen Hand die Drähte zusammendrehen. Hier aber darauf achten, dass eine feste gute Wicklung entsteht, da sonst der Baum nicht fest genug wird.  

Sind alle 16 Drähte mit jeweils 2 Drähten zu 8 einzelnen Paaren zusammengedreht worden, folgt nun der nächste Schritt. Jetzt werden immer 2 Paare wieder zusammengedreht.
Einfach die Paare aufeinanderlegen, so dass in jede Richtung 2 Drähte wegzeigen, diese dann zusammendrehen.
Das macht man 4 mal, so dass nun 4 Paare entstehen.
Nun werden wieder zwei Paare erneut zusammengedreht, so dass 2 große Paare entstehen, diese werden nun zum Schluss wieder zusammengedreht.

Achtung hier aber nur max. 2-3 Umdrehungen verdrehen.  

Jetzt werden 4! Drähte aus dem Bündel herausgeflochten und einfach nach oben zu den Ästen wegeführt, hier entsteht noch ein zusätzlicher Ast der auch wieder zunächst mit vier Drähten, dann mit zwei Drähten allerdings vom Stamm zum Ast hin verdreht werden muss. Am Schluss bleiben dann 4 einzelne Drähte als Astenden stehen.

Die restlichen Drähte werden nun als Stamm weiter zusammengedreht bis man die gewünschte Stammlänge erreicht hat. Dann können die restlichen Drähte abgeschnitten werden. 

Sind alle Äste zusammengedreht und richtig gebogen, kann damit begonnen werden, den Baum mit einem Teil Moltofil und einem Teil Holzleim zu bestreichen, dabei darf richtig gut aufgetragen werden, damit man  die Wicklungen nicht mehr sieht, allerdings sollte man immer daran denken, den Baum auch realistisch zu gestalten.

Ist der Baum damit vollständig eingestrichen kommt nun ein in Wasser getauchter Pinsel zum Einsatz. Mit diesem wird das Material nun geglättet und nochmal in Form gebracht, hier kann man nun noch feien Details wie Astlöcher etc. einarbeiten.

Dann wird der Baum bestandet, das gibt bereits eine kleine Struktur. Es muss nicht überall Sand sein das macht am Schluss die Feinheiten aus. 
Jetzt trocknen lassen ( am besten 24 Stunden). 

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Hier Bilder der ersten Laubbäume im Baustadium, besten Dank an dieser Stelle gilt Torsten Sauer für den kurzen und schnellen Baumschulkurzkurs, das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen:






So nun geht es weiter mit der Bemalung des Baumes:

Dazu wird dieser nun mit brauner Abtönfarbe erst einmal vollständig bemalt, dabei kann auch mit etwas grün und gelb gearbeitet werden am Schluss wird noch dezent mit weiss gearbeitet und die weisse Farbe mit einem nassen Pinsel schön verteilt, so dass der Stamm die graue strukturiere Rinde bekommt.

Dann wird der Baum wieder mit Vogelsand besandet, anschließend trocknen lassen.

Belaubung

Ist der Baum trocken, kann mit der Belaubung begonnen werden. Ich verwende entweder Heki flor oder Heki Blätterflor. Beides sieht für sich interessant aus auch ein Mix am Baum ist möglich. (Alternativ kann auch das Material von MiniNatur verwendet werden, das ist aber fast 3 mal so teuer wie das Heki flor!)

Nun aus dem Heki Flies ein Stück heraustrennen und mit vier Fingern so auseinanderziehen, dass das Stück richtig Volumen bekommt. Entsprechend der Baumgröße können das größere und kleine Stücke sein. Wie immer macht der Unterschied die Wirkung aus. Am besten vorher an den Ast halten, ob es passt und dann erst den Ast mit etwas Kleber bereichen.

Tipp: hier empfiehlt sich ein tropffreier Kleber, sonst zieht der Baum Fäden.  

Dann etwas leicht andrücken. Den restlichen Baum so belauben. Ist der Kleber trocken kann die Belaubung am Schluss noch zurechtgezogen werden. So dass ein vollen Blätterkleid entsteht. 

Das Ergebnis mit Stamm und Belaubung kann sich sehen lassen:

















 


























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